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	<title>The Sweetest Noise</title>
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		<title>The Sweetest Noise</title>
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		<title>3rynnia &#8211; Interview und Mixtape.</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 20:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mixes]]></category>
		<category><![CDATA[3rynnia]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Wunderland, das gibt es noch, nicht das von Alice meine ich, sondern jenes, wo so großartige KünsterInnen-Ein-Personen-Maschinen unbeirrt von reich, anerkannt, arriviert, beliebt, berühmt, blablabla vor sich hin werkeln, weil sie einfach nicht anders können. Ein grosser Herzenswunsch war &#8230; <a href="http://thesweetestnoise.com/2012/08/30/3rynnia-interview-und-mixtape/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=650&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wunderland, das gibt es noch, nicht das von <em>Alice</em> meine ich, sondern jenes, wo so großartige <span style="text-decoration:underline;">KünsterInnen-Ein-Personen-Maschinen</span> unbeirrt von <em>reich</em>, <em>anerkannt</em>, <em>arriviert</em>, <em>beliebt</em>, <em>berühmt</em>, <em>blablabla</em> vor sich hin werkeln, weil sie einfach <em>nicht anders können</em>.</p>
<p>Ein grosser Herzenswunsch war es mir deshalb schon länger, <em>3rynnia</em>, die genau so eine hermetische <em>work unit</em> darstellt, auf TSN ausführlich zu porträtieren. <em>3rynnia</em> liebt es (so wie ich) eher mysteriös, weswegen wir nun weder mit persönlichen Daten, noch Lebensgeschichte dienen werden. Dafür gibt es aber ein aufregendes <em>Mixtape</em>, tolle <em>Fotos</em>, <em>Links</em> zum weiterinformieren und ein <em>Interview</em>, dass ich mit der Künstlerin kürzlich geführt habe.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-652" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/08/tsn_pinkc2a7ry.jpg?w=640" alt=""   /></p>
<p>Den Namen Erynnia find ich interessant. Das ist die Bezeichnung für eine Fliege aus der Famile der Tachinidae &#8211; erzähl mal wie du dazu kamst, eine Fliege werden zu wollen.</p>
<p><em>ursprünglich bezieht sich der name auf die griechischen erinyen (röm. furien), die drei rachegöttinnen, personifizierte gewissensbisse der antiken mythologie. mit 16 war ich teil einer für mich sehr aufwühlenden theateraufführung von jean-paul sartres &#8220;die fliegen&#8221;, wo sie ein zentrales element bildeten. die idee von diesen drei weiblichen figuren und ihrer unausweichlichen getriebenheit hat mich vollends vereinnahmt und von da an gab es keinen zweifel mehr für mich, wer zu mir spricht wenn ich kreativ bin. 2011 hat sich Erynnia dann in &#8220;3rynnia&#8221; verwandelt, was neben der persönlichen magie dieser zahl nicht zuletzt auch eine wiederholte referenz auf Alekto (Ἀληκτώ), Megaira (Μέγαιρα) und Tisiphone (Τισιφόνη) ist.</em></p>
<p>Es singen viel mehr Menschen als man glaubt &#8211; das hüten sie jedoch wie ein Geheimnis &#8211; ist das eine schwierige Entscheidung, damit an die Öffentlichkeit zu gehen?</p>
<p><em>ich bin obsessive verfechterin von geheimnissen. lange zeit war das gesamte projekt ebenfalls eines. es ist beängstigend etwas von sich preis zu geben, das so eng mit einem verbunden ist. deshalb habe ich mich &#8211; entgegen der gängigen praxis im kunstumfeld &#8211; auch lange zeit geweigert live aufzutreten. ich schätze es kommt einfach irgendwann die zeit, wo man nicht mehr zwischen einem selbst und der kunst trennt. wo man die eigenen grenzen überschreiten muss um weiter zu kommen. irgendwann gab es nichts mehr zu verstecken. im gegenteil &#8211; es gab so viel belanglosigkeit ringsum, dass ich meinen ideen einen platz in der welt einräumen wollte. einen gegenentwurf zur perfektionistischen praxis der selbstdarstellung schaffen. auch wenn ich trotzdem der überzeugung bin, dass ich zur zeit des ersten offiziellen demos &#8220;PDA&#8221; (2005) noch bei weitem nicht reif dafür gewesen bin, mich irgendeinem publikum zu stellen.</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-654" title="tsn_redbath" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/08/tsn_redbath.jpg?w=640&#038;h=417" alt="" width="640" height="417" />Aber du hast es einfach trotzdem getan, das finde ich bewundernswert. Die Frage ist ja, wieviel von sich man dann hinter einer eigens kreierten Kunstfigur versteckt, oder von sich “selbst” preisgibt. Wobei es ja auch sein kann, dass diese Kunstfigur bloß ein anderer Aspekt der eigenen Persönlichkeit ist, der neu entdeckt werden will.</p>
<p><em>anfangs hat mich dieses thema beschäftigt. das nachdenken darüber war jedoch schon immer hinderlich für meinen schaffensprozess. also habe ich damit aufgehört. sobald etwas konzipiert ist, verliert es auf dauer seinen reiz. es ist das überwältigtwerden vom unbewussten, das mich interessiert. der rationalität wird im alltag sowieso schon genug platz eingeräumt. vielleicht ist das auch der grund, warum meine musik für viele leute unverdaulich ist. es geht nicht darum etwas konsumierbar zu verpacken, sondern es anzuerkennen und rauszulassen. manchmal werden dabei teile von einem selbst befreit und manchmal sterben sie. manchmal spricht jemand fremder aus einem und manchmal verliert man sich in einem selbst.</em></p>
<p>Als Journalist schmeisst man ja Musik immer gerne in irgendwelche Schubladen &#8211; in deinem Fall war es schwierig für mich, Vorbilder zu finden &#8211; wie wärs denn mit Diamanda Galas?</p>
<p><em>brauchst du wirklich eine schublade? die nennung von diamanda ehrt mich und dieser &#8220;vergleich&#8221; taucht gar nicht so selten auf. es fällt mir schwer, über meine aussenwirkung zu urteilen. georg cracked hat in seiner rezension zu meiner EP &#8220;Cavern of Victory&#8221; unter anderem kate bush, mike patton und sainkho namtchylak erwähnt, was ausserordentlich schmeichelhaft war. jemand im netz kategorisierte 3rynnia als &#8220;apocalyptical lo-fi blues&#8221;. wenn ich jedoch für mich spreche, kann ich sagen, dass mich als künstlerin und musikerin mit sicherheit katie jane garside tiefgreifend geprägt hat. ihre präsenz und existenz war lange zeit ein motor, gegen die eigenen vorbehalte anzukämpfen. sie repräsentiert für mich noch immer eine authentizität und intensität, die wahre kunst auszeichnet. um mit A$AP Rocky zu sprechen, dessen song auch auf dem mixtape vertreten ist: &#8220;An artist in the purest form, I live that song, Bambi.&#8221;</em></p>
<p>Ja wie soll ich sagen&#8230; ja, ich brauche Schubladen. Das hat ja auch irgendwie was geil Nerdiges an sich, wenn man da nach Querverbindungen sucht. Oder kurzerhand gar neue erfindet wie “Witch House”, da ärgern sich dann alle drüber <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Aber natürlich, zu ernst nehmen sollte man das Ganze als Rezensent nicht mit der Musikwissenschaft. Also ich möchte gern noch was von dir wissen. Deine Fotos sind ja mitunter auch recht sinnlich. Welche Rolle spielt deine Sexualität bei deiner Präsentation als 3rynnia?</p>
<p><em>ich reflektiere so etwas nicht bewusst. sexualität ist doch der ultimative kreative prozess. genauso umgekehrt. ich mache was ich fühle und es ist jedesmal eine herausforderung, körperlich, intellektuell, visuell und akustisch auszudrücken, was einen und das unmittelbare umfeld bewegt. es muss in dem moment wahr sein und wenn das z.B. heisst, dass ich mich entkleiden muss um mich geschützt zu fühlen, dann ist das eben in dem augenblick so. und morgen wieder anders. das ganze hat etwas sehr rituelles. der menschliche körper fasziniert mich grundsätzlich in vielerlei hinsicht. er ist endlos und undurchschaubar. aber das ist wieder eine andere geschichte.</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-655" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/08/tsn_bedneon.jpg?w=640&#038;h=312" alt="" width="640" height="312" />Arbeitest du eigentlich gerne auch mit anderen Musikern/Sängern zusammen, oder produzierst du am liebsten alleine?</p>
<p><em>wir sind immer mindestens zu dritt und nie alleine <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  das schaffen mit 3rynnia ist kompromisslos und streng, gleichzeitig aber auch völlig ungeordnet und rein intuitiv. wahrscheinlich auch extremer als es jede kooperation je sein kann. zusammenarbeit erfordert immer kompromisse, es ist einfach eine völlig andere art zu arbeiten. bei einer collabo kann ich nicht jemanden um 8 uhr früh anrufen und sagen &#8220;du, ich nehme grad im bett den neuen song auf, komm schnell rüber und spiel dazu den gitarrenpart ein.&#8221; das macht (noch) keiner. zwei aktuelle kollaborationsbeispiele finden sich auf dem mixtape: zum einen der IFeelYou-remix vom leipziger multitalent <a href="http://soundcloud.com/silencesss" target="_blank">Silences</a>, mit dem ich derzeit auch an eigenen tracks arbeite. zum anderen die collabo mit 7schlaf, einem linzer elektroniker. in der vergangenheit habe ich vereinzelten songs meine stimme geliehen (Alien Hand Syndrome, Neigungsgruppe Sex, Gewalt und Gute Laune), wobei mir bei der zusammenarbeit immer ein gewisser ähnlicher blick auf die welt wichtig ist. ein bereits fertiges obskures projekt mit einem freund existiert zum beispiel als geheimnis auf einem rohling. einfach weil es so schwer ist, einen geeigneten physischen output dafür zu finden, der dem inhalt auch künstlerisch gerecht wird.</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-656" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/08/tsn_ifeelyou_blue.jpg?w=640&#038;h=467" alt="" width="640" height="467" />“Geeigneter physischer Output”, gutes Stichwort: Früher einmal war es das wichtigste, irgendwo mal einen “offiziellen” Release zu haben, nachdem die “Musikindustrie” ja heutzutage für nix mehr zu gebrauchen ist, releast und vermarktet man heute ja mehr im Alleingang &#8211; wo ist denn dein musikalisches Werk zu finden?</p>
<p><em>kreuz und quer übers internet verstreut. haha. irgendwann habe ich aufgegeben, mich an ein konzept zu halten. die ersten drei releases gab es als limitierte CD-Roms. die beiden letzten davon kann man mittlerweile bei Amazon und diversen anderen online-stores runterladen (noch unter dem namen Erynnia). alle aktuellen releases möchte ich auf <a href="http://3rynnia.bandcamp.com" target="_blank">bandcamp </a>rausbringen, unter anderem ist dort der erste teil des akustischen triptychons &#8220;I saW Was I&#8221; zu hören. skizzen und aktuelles veröffentliche ich meist auf <a href="http://soundcloud.com/erynnia" target="_blank">soundcloud </a>oder <a href="https://www.youtube.com/user/eryXonline" target="_blank">youtube</a>. es begeistert und beruhigt mich immer wieder, dass es ein paar hardcore fans am anderen ende der welt gibt, die es trotz meiner wirren release-politik schaffen, alle meine veröffentlichungen zu verfolgen und vollständig zu besitzen. solches engagement und detektivistisches gespür bewundere ich, es erinnert mich ein wenig an mich selbst als ich noch mehr konsumiert habe. da gab es auch nichts was mir entging, wenn ich eine obsession hatte. wer letztlich wirklich ans ziel will, schafft es auch und in zeiten der reizüberflutung ist eine derartige konsequenz das größte kompliment, das man als künstlerin erhalten kann.</em></p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:left;">Und hier das versprochene Mixtape von 3rynnia, welches euch wie immer zum Stream oder Download zur Verfügung steht.</p>
<p style="text-align:left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-653" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/08/frc3bchlingsfieber.jpg?w=640&#038;h=572" alt="" width="640" height="572" /></p>
<p style="text-align:left;">Frühlingsfi3b3r Mixtape by 3rynnia.</p>
<p style="text-align:left;"><span style='text-align:left;display:block;'><p>				<object id='wp-as-650_1-flash' type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24'>
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				</object></p></span></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/erynnia_mix3.mp3" target="_blank">Download it</a>.</p>
<p style="text-align:left;">I.             My Brightest Diamond &#8211; Nature Boy<br />
II.           Cynic &#8211; King of those who know<br />
III.         3rynnia &#8211; IFeelYou [Silences Remix]<br />
IV.          Sufjan Stevens &#8211; Dumb I Sound<br />
V.            Paatos &#8211; Gasoline<br />
VI.          A$AP Rocky &#8211; Leaf<br />
VII.        7schlaf feat. 3rynnia &#8211; Seven Sleepers of Hell<br />
VIII.      Mondkopf &#8211; Day of Anger<br />
IX.         Halls &#8211; I am not who you want<br />
X.           Melanie Fiona &#8211; 4am [HTDW Speed Breaks Repetition Mix]<br />
XI.         3rynnia &#8211; Silence I<br />
XII.       Sun Glitters &#8211; Too Much To Lose [Regal Safari Remix]<br />
XIII.     D.I.P. Project &amp; Инфинити &#8211; Я ничья, я чужая<br />
XIV.      Kastle &#8211; Stay Forever<br />
XV.       Der Täubling &#8211; Kinderszenen</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thesweetestnoise.wordpress.com/650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thesweetestnoise.wordpress.com/650/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=650&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die psychedelische Reise geht weiter.</title>
		<link>http://thesweetestnoise.com/2012/08/28/die-psychedelische-reise-geht-weiter/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 08:12:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Broken Water Of Mykines]]></category>
		<category><![CDATA[Cosmas De Xam]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmische Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Paracusia (Crack Witch 2)]]></category>
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		<category><![CDATA[Pwin Teaks And The Children Of The New H]]></category>
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		<description><![CDATA[Lange habe ich geschwiegen hier auf The Sweetest Noise, doch nun ist der Sommerschlaf vorbei, denn es gibt viel Neues zu berichten. Und mit den grössten, großartigsten News platzen wir gleich zu Beginn heraus: das grösste, großartigste, wunderbarste, mysteriöseste Musikprojekt &#8230; <a href="http://thesweetestnoise.com/2012/08/28/die-psychedelische-reise-geht-weiter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=636&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habe ich geschwiegen hier auf <em>The Sweetest Noise</em>, doch nun ist der Sommerschlaf vorbei, denn es gibt viel Neues zu berichten. Und mit den grössten, großartigsten News platzen wir gleich zu Beginn heraus: das grösste, großartigste, wunderbarste, mysteriöseste Musikprojekt aller Zeiten hat wieder gekreißt: <strong>Mater Suspiria Vision</strong>!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-643" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/08/matersuspiriavisionpromo0.png?w=640" alt=""   /></p>
<p>Nein, ich bin nicht immer so enthusiastisch. Aber <em>Cosmotropia de Xam</em> mit seinen diversen Musik/Videoprojekten ist sowas wie eine der letzten Lichtgestalten einer im Krautrock fußenden psychedelischen Reise, die noch immer andauert, noch immer nicht langweilig geworden ist und deren Ende hoffentlich noch lange nicht abzusehen ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-640" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/08/msvontv2.jpg?w=640" alt=""   /></p>
<p>Wie dieser Künstler als <em>Ein-Mann-Projekt</em> mit seinen liebevoll gestalteten Produkten überleben kann, ist mir ein Rätsel &#8211; bei dem kontinuierlichen Fluss konstant hochwertiger Releases auf <em>Phantasma Disques</em> mit diesen wunderbaren Covern bleibt ihm (und uns Bewunderern) nur zu wünschen, dass dies<em> ewig</em> so bleiben möge.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-641" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/08/cosmlive.jpg?w=640" alt=""   /></p>
<p>“<em>Paracusia (Crack Witch 2)</em>” heisst das neue Werk von Mater Suspiria Vision, und ja, es ist wieder unbestreitbar ein Meisterwerk. Gekonnt verbindet die Musik die bewährten, liebgewonnenen Tugenden der <em>Kosmischen Musik</em>, des <em>Witch House</em> und der himmlischen Todes-Sleaziness eines <em>Riz Ortolani</em> oder <em>Fabio Frizzi</em> mit den mäandernden Drones von <em>La Monte Young</em> und seinem “Theater of Eternal Music”.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-642" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/08/ms11.jpg?w=640" alt=""   /></p>
<p>Doch die für neue Variablen sorgenden <em>Soundzellen</em> der vergangenen Releases haben sich inzwischen geteilt und vermehrt &#8211; der weibliche Stimmanteil hat zugenommen und dominiert auf “Paracusia” in beeindruckender Art und Weise. Noch immer denke ich dabei an die surrealen Deklamationen von <em>Gille Lettman</em> (Cosmic Jokers), oder die wunderbare <em>Rosi Müller</em>, der die Supergroup <em>Ash Ra Tempel</em> mit ihrer LP “Starring Rosi” einen würdigen Tribut zollte.</p>
<div class='embed-vimeo' style='text-align:center;'><iframe src='http://player.vimeo.com/video/47177192' width='400' height='300' frameborder='0'></iframe></div>
<p>Während die genannten Damen ihre Botschaften eher als <em>Gedichte</em> vortrugen, wird bei dem neuen MSV-Release aber auch richtig gesungen, und während die Cosmic Jokers und Ash Ra Temple eher in <em>kosmische Psychedelik</em> abdrifteten, ist der musikalische Background von “Paracusia” viel sinistrer; die einzelnen Riffs entfalten sich zu majestätischer Grösse und sorgen für ein Gefühl, als ob die Apokalypse vor der Tür stünde (oder auch schon passiert wäre). Besonders gefreut hat euer Bloghost sich über den letzten Track “<em>Trip 2013</em>” &#8211;  denn dieser führt wieder in eine verzwickte Parallelwelt, die <em>Lewis Carroll</em> ersonnen haben könnte. In bester <em>Ghost Drone</em>-Tradition treibt MSV mich damit in lachenden Wahnsinn.</p>
<p style="text-align:center;" dir="ltr">***</p>
<p style="text-align:center;" dir="ltr"><div class='embed-vimeo' style='text-align:center;'><iframe src='http://player.vimeo.com/video/35096588' width='400' height='300' frameborder='0'></iframe></div></p>
<p>Viele Produzenten heften ja heute so gerne wieder das <em>Krautrock-Banner</em> auf ihre Musik, weil es anscheinend noch immer als <em>cool</em> gilt wenn man die Motorik und den Spirit von <em>Can</em> oder <em>Neu!</em> in seinen Releases verinnerlicht hat. Zumindest sollen wir Rezensenten das wohl glauben &#8211; die Wahrheit ist, dass man gerade diese Ideale heute wohl nur schwerlich erreicht und das auch gar nicht mehr tun sollte (ich will jetzt auf keinen konkreten Releases herumhacken, ausser vielleicht auf den beiden BEAK&gt;-Veröffentlichungen von Geoff Barrow, weil die dermassen langweilig und öde sind); ich würde eher empfehlen, auf den Wegen in den musikalischen Dschungel weiterzuforschen, die Genies wie <em>Czukay und Co</em>. vor Jahrzehnten ins Dickicht gehaut haben. Cosmotropia de Xam demonstriert dies vorbildlich auf &#8220;<em>Kosmische Puppen</em>&#8221; mit seinem Nebenprojekt <em>Pwin Teaks And The Children Of The New H</em>; als Inspiration dienten hier wohl eher die nur wirklichen Krautrock-Insidern bekannten <em>Damenbart</em> und <em>Zweistein</em> (glücklich der Sammler, der diese megararen Platten in seinem Schrank stehen hat), zumindest was die äusserliche Form betrifft &#8211; der musikalische Inhalt ist hingegen originär im allerwahrsten Sinne.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-639" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/08/pwin.png?w=640" alt=""   /></p>
<p>Schlußendlich möchte ich noch auf einen Release hinweisen, der in Kürze auf <em>Phantasma Disques</em> erscheinen wird &#8211; PROSYMNA mit “Broken Water Of Mykines”. Ein französisches Projekt, welches ich irgendwo im <em>Darkwave</em>-Bereich einordnen wurde? Schwer zu beschreiben, recht kräftige, dunkle Synthlinien treffen auf eine sehr faszinierende Stimme (die Sängerin nennt sich <em>Emi</em> und ist auch auf einem Track der neuen MSV-Platte zu hören), macht euch am besten selbst einen Eindruck mit dem folgenden Video.</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='640' height='390' src='http://www.youtube.com/embed/zS3YjKbpPmQ?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Alle besprochenen Releases könnt ihr <a href="http://phantasmadisques.bigcartel.com/" target="_blank">hier</a> bestellen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thesweetestnoise.wordpress.com/636/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thesweetestnoise.wordpress.com/636/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=636&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Sakura Mixtape by Himelie</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 18:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mixes]]></category>
		<category><![CDATA[Farmers Manual]]></category>
		<category><![CDATA[Himelie]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Mixtape]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Pulsinger]]></category>
		<category><![CDATA[Sakura]]></category>
		<category><![CDATA[Toky]]></category>

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		<description><![CDATA[OMG! Lange, lange hab ich auf Post aus Japan gewartet und endlich ist sie eingetroffen &#8211; nämlich in der Form eines wundervollen Mixtapes der Tokyoterin Himelie. Himelie hat früher mal als Djane gearbeitet, war übrigens die erste, die Patrick Pulsinger &#8230; <a href="http://thesweetestnoise.com/2012/04/03/sakura-mixtape-by-himelie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=632&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>OMG! Lange, lange hab ich auf Post aus <strong>Japan</strong> gewartet und endlich ist sie eingetroffen &#8211; nämlich in der Form eines wundervollen Mixtapes der Tokyoterin <em>Himelie</em>.</p>
<p>Himelie hat früher mal als Djane gearbeitet, war übrigens die erste, die <a href="http://soundcloud.com/patrick-pulsinger" target="_blank">Patrick Pulsinger </a>nach Tokyo geholt hat und hat auch das legendäre <a href="http://web.fm/twiki/bin/view/Fmext/WebHome" target="_blank">Farmers Manual-Kollektiv</a> dort live erlebt. Heutzutage ist sie zwar nicht mehr aktiv tätig, aber natürlich nach wie vor eine grosse Musikliebhaberin.</p>
<p>Ich freue mich ausserordentlich, dass ich Himelie zu einem Mixtape bewegen konnte, welches euch hier zum <em>Stream/Download</em> bereitsteht. Enjoy it!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-633" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/04/image.jpg?w=640" alt=""   /></p>
<p>Sakura Mixtape by Himelie.</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p>				<object id='wp-as-632_2-flash' type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24'>
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					Download: <a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/himelie.mp3">himelie.mp3</a><br />
				</object></p></span>
<p><a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/himelie.mp3" target="_blank">Download this!</a></p>
<p>01. Eye Robot &#8211; Plaid<br />
02. Skin with me (Andrea parker Remix) &#8211; Mira Calix<br />
03. Rerelease Hysteresis &#8211; Mouse on mars<br />
04. Non-Existant (Keyed in by Gescom) &#8211; Push Button Objects<br />
05. Complicated Women Wired &#8211; Yukiga Futte Uresii<br />
06. Untitled 27 (Phoenecia Remix) &#8211; Jake Mandell<br />
07. Nijizou &#8211; Rei Harakami<br />
08. asa nisi masa (Reflected by Carl Craig) &#8211; As One<br />
09. The New York Editor &#8211; Amon Tobin<br />
10. Circle &#8211; Siouxsie &amp; The Banshees<br />
11. eggroc &#8211; FuniSaya<br />
12. Taidohoryu &#8211; Computer Soup<br />
13. Nightmare &#8211; Kenji Yasaka<br />
14. Moti Mo &#8211; Medeski Martin &amp; Wood<br />
15. Ancient Ocean III &#8211; Bedouin Ascent<br />
16. Puta (Farmers Manual Remix) &#8211; Sluts&#8217;n'Strings &amp; 909</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thesweetestnoise.wordpress.com/632/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thesweetestnoise.wordpress.com/632/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=632&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Firnwald vs. Photophob.</title>
		<link>http://thesweetestnoise.com/2012/03/19/firnwald-vs-photophob/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 20:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfeeder]]></category>
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		<category><![CDATA[Firnwald]]></category>
		<category><![CDATA[Laridae]]></category>
		<category><![CDATA[Photophob]]></category>
		<category><![CDATA[Squarepusher]]></category>
		<category><![CDATA[The Ultrarchitec]]></category>
		<category><![CDATA[Wasteland Vibes]]></category>

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		<description><![CDATA[Also, es gibt so Zeiten, wo man als selbsternannter Musikrezensent einfach nur glücklich und euphorisch ist. Das ist der Lohn, den wir Blogger statt Ruhm und Geld bekommen. Der Grund für meine derzeitige Hochstimmung ist die Tatsache, dass gleich zwei &#8230; <a href="http://thesweetestnoise.com/2012/03/19/firnwald-vs-photophob/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=614&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Also, es gibt so Zeiten, wo man als selbsternannter Musikrezensent einfach nur glücklich und euphorisch ist. Das ist der Lohn, den wir Blogger statt Ruhm und Geld bekommen. Der Grund für meine derzeitige Hochstimmung ist die Tatsache, dass gleich zwei von mir verehrte Künstler kürzlich jeweils einen neuen Release herausgebracht haben. <strong>Firnwald</strong> (über den hab ich <a href="http://thesweetestnoise.com/2010/12/09/cinder/" target="_blank">hier</a> berichtet) hat uns ein wildes, mutiges Werk namens “<em>The Ultrarchitec</em>” geschenkt, während Herwig Holzmann aka <a href="http://thesweetestnoise.com/2010/11/21/photophob-urban-dialectics/" target="_blank">Photophob</a> seine Fans mit dem feinen, nachdenklichen “<em>Wasteland Vibes</em>” erfreut.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-616" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/03/box1.png?w=640" alt=""   />Jetzt liegt das natürlich nahe, dass man die beiden Releases ein wenig gegeneinander antreten lässt, ich konnte da einfach nicht widerstehen&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-622" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/03/firnwald.jpg?w=640" alt=""   />Beginnen wir mit Herrn <em>Firnwald</em>. Was ich an dem schon immer so geschätzt habe, war seine Bereitschaft zu unkonventionellen Einsprengseln; Momente, die immer wieder für Überraschung gesorgt und euren Bloghost aufhorchen haben lassen. Mal war es ein mit akustischen Instrumenten verfertigtes Zwischenspiel, unvermutet auftauchender Gesang oder ein unerwarteter Sprung im Songwriting. Man merkte immer ganz deutlich, da ist einer, der danach sucht, die üblichen Konventionen auf originelle Art und Weise zu sprengen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-618" title="firni2" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/03/firni2.jpg?w=640&#038;h=640" alt="" width="640" height="640" />Dass Firnwald ein <em>Forscher</em> ist, hat sich also über die Jahre und viele Releases hinweg bewiesen, man merkte das bereits bei seinem letzten, hier auch besprochenen Werk “<a href="http://thesweetestnoise.com/2010/12/09/cinder/" target="_blank"><em>Cinder</em></a>” stark, mehr noch allerdings bei “<em>The Ultrarchitec</em>”. Wie soll ich dir das am besten beschreiben? Wenn ich das in Schubladen erklären müsste, würde ich sagen: eine Mischung aus dem jungen, wilden <em>Squarepusher</em> vielleicht und den abenteurlichen Releases des von mir hochverehrten Labels <a href="http://www.brainfeedersite.com/" target="_blank">Brainfeeder</a>. Vor allem letzteres ist eine gute Referenz, weil Firnwald an manchen Stellen seines neuen Releases eingetretene Pfade der Electronica (wie wir sie sattsam kennen) verlässt und höchst interessantes Neuland betritt.</p>
<div id="attachment_619" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-619" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/03/squarepusher-djm67-070722.jpg?w=640" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Squarepusher in Action. Foto von <a href="http://www.efestivals.co.uk" rel="nofollow">http://www.efestivals.co.uk</a></p></div>
<p>Nehmen wir da z.b. mal den Track “<em>Fade into Obscurity</em>” her: Der hat genau die Ingredienzien, die mir das Musikhören noch immer zur puren Freude machen. Da gibt es einfach dermassen <em>spinnerte</em> Momente, die im Endeffekt aber grossen Sinn ergeben; so a lá <em>Brian Wilson</em> in seiner Drogenphase bei den Beach Boys, naja der Vergleich hinkt vielleicht etwas, aber besser bekomm ich das gerade nicht hin.</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p>				<object id='wp-as-614_3-flash' type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24'>
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					Download: <a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/firnifade.mp3">firnifade.mp3</a><br />
				</object></p></span>
<p>In dieser Art gibt es noch vieles mehr zu entdecken. Ein klitzekleiner Wermutstropfen für mich ist die starke Vocal-Lastigkeit des Albums, was aber nur an mir liegt, weil ich das einfach nicht so gerne mag; ein höchst subjektiver Eindruck also. <em>Objektiv</em> gesehen muss man aber zugeben, dass die hauptsächlich weiblichen Stimmparts sehr gut gesungen und spitze aufgenommen sind.</p>
<p>Der Klang von &#8220;The Ultrarchitec&#8221; ist die reine Freude, druckvoll und satt entströmen die Bässe und Trommeln meinen heimischen Lautsprechertürmen. Und übrigens, dieses Album ist zur Abwechslung nicht als freier Download erhältlich, das gibt es zu kaufen zu einem lächerlich niedrigen Betrag von 8 Euro und zwar <a href="http://firnwald.bandcamp.com/" target="_blank">hier</a>. Diesen Betrag ist es aber mindestens doppelt und dreifach wert, du kannst mir da echt vertrauen.</p>
<object width="100%" height="255"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Ffirnwald%2Fsets%2Ffirnwald-the-ultrarchitec-2012%2F"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed width="100%" height="255" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Ffirnwald%2Fsets%2Ffirnwald-the-ultrarchitec-2012%2F" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>Und damit zu <em>Photophob</em>, der gefühlt nach seiner Anzahl seiner Releases und musikalischen Reife schon ein sehr alter Mann mit langem, weissen Bart sein könnte (was er natürlich <em>nicht</em> ist, der fleissige Musikarbeiter ist eigentlich noch eher jung). Gerüchte besagen, dass “<em>Wasteland Vibes</em>” das letzte <em>Photophob</em>-Album für längere Zeit sein könnte, was bei mir als Fanboy natürlich gleich zu einer rührigen Stimmung beiträgt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-620" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/03/photo.jpg?w=640&#038;h=480" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Hier also der Vergleich: Wo <em>Firnwald</em> sich neu erfunden hat, hat <em>Photophob</em> sein künstlerisches Schaffen eher wieder weiter verfeinert. Diese einmalige Mischung aus <em>Broken Beats</em>, <em>Dubstep-Gewobble</em>, zarten <em>Field Recording</em>-Einsprengseln, dezenten <em>Ethnoklängen</em> und atmosphärischen <em>Synthpads</em> ist sowas wie das bekannte Photophob-Markenzeichen, schon oft gehört und trotzdem immer wieder aufs Neue spannend und meine Ohrmuscheln erfreuend (dass der Gute aber auch anders kann, wissen wir unter anderem seit seinem sensationell bösartigen <a href="http://www.laridae.at/artists.php?artist=23" target="_blank">Gritli Moser</a>-Release).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-621" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/03/wasteland_vibes_a_front.jpg?w=640&#038;h=640" alt="" width="640" height="640" />Dieses beharrliche Feilen an einem sozusagen <em>überschaubaren </em>Soundpool hat Photophob inzwischen in eine Liga katapultiert, vor der man wirklich nur ergeben den Hut ziehen kann. Dieser Musiker verfügt inzwischen über eine <em>kompositorische Kompetenz</em> (<del>was für eine Phrase, haha</del>), die für ordentlich Gänsehäute sorgt. Hier also mein aboluter Lieblingstrack von “<em>Wasteland Vibes</em>”, nein eigentlich einer meiner Lieblingstracks in letzter Zeit überhaupt (als ich den zum ersten Mal gehört hab, drückte ich die halbe Nacht immer wieder auf den Repeat-Knopf, echt). “<em>MTV (Malicious Tribal Vibes)</em>” heisst das Juwel, das ich dir, mein liebster, verehrtester Blogleser und musikalischer Feinspitz, <em>ganz ganz ganz</em> besonders ans Herz legen möchte.</p>
<p>Ein feiner, gefilterter Loop aus <em>afrikanischem Stammesgesang</em>(?) leitet über zu einer Nummer mit dem schönsten Aufbau, den ich seit langem gehört habe; mit Hooklines, die Haare an diversen Stellen zu Berge stehen lassen und einem traumhaft komplexen Beat, der zugleich <em>vorwärts springt</em> und die <em>Handbremse zieht</em>. Das, lieber Photophob, auch wenn das jetzt ein wenig pathetisch klingen mag, ist ganz grosse Meisterschaft.</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p>				<object id='wp-as-614_4-flash' type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24'>
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					Download: <a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/photmtv.mp3">photmtv.mp3</a><br />
				</object></p></span>
<p>“<em>Wasteland Vibes</em>” unterscheidet sich übrigens in einer anderen Hinsicht von früheren Photophob-Releases &#8211; das politische Engagement und ein starkes Umweltbewusstsein des Musikers fliesst nun viel stärker in seine Kompositionen ein. Extrem gute Sache, finden wir. Hier gibts das wunderbare Werk zum freien Download: <a href="http://www.laridae.at/releases.php?release=laridae067" target="_blank">Klick</a>.</p>
<object width="100%" height="255"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fphotophob%2Fsets%2Fphotophob-wasteland-vibes%2F"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed width="100%" height="255" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fphotophob%2Fsets%2Fphotophob-wasteland-vibes%2F" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thesweetestnoise.wordpress.com/614/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thesweetestnoise.wordpress.com/614/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=614&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>The Owls Are Not What They Seem Mixtape by chra</title>
		<link>http://thesweetestnoise.com/2012/03/07/the-owls-are-not-what-they-seem-mixtape-by-chra/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 14:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mixes]]></category>
		<category><![CDATA[chra]]></category>
		<category><![CDATA[Christina Nemec]]></category>
		<category><![CDATA[Comfort Zone]]></category>
		<category><![CDATA[Mixtape]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr weibliche Musikpower hier auf TSN, das hab ich mir selbst als Motto für 2012 ausgerufen. In absehbarer Zeit werden wir hier über die aussergewöhnliche Vocal-Artistin 3rynnia berichten, warten sehnsüchtig auf Mp3-Post aus Japan und machen heute den Anfang mit &#8230; <a href="http://thesweetestnoise.com/2012/03/07/the-owls-are-not-what-they-seem-mixtape-by-chra/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=606&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr weibliche Musikpower hier auf TSN, das hab ich mir selbst als Motto für 2012 ausgerufen. In absehbarer Zeit werden wir hier über die aussergewöhnliche Vocal-Artistin <a href="http://www.erynnia.at.tt/" target="_blank">3rynnia</a> berichten, warten sehnsüchtig auf Mp3-Post aus Japan und machen heute den Anfang mit einem neuen Mixtape der von uns hochverehrten, in Wien ansässigen Underground-Ikone <em>Christina Nemec</em> aka <a href="http://soundcloud.com/chra" target="_blank">chra</a>.</p>
<p>Deren erster, wundervoller TSN-Mix &#8220;<a href="http://thesweetestnoise.com/2011/01/20/fingerpaintings-of-the-insane-mix-by-chra/" target="_blank">Fingerpaintings Of the Insane</a>&#8221; ist genau <em>1 Jahr, 1 Monat und 16 Tage</em> her, und wir freuen uns sehr, dass sie uns wieder mit einem neuen Mixtape ehrt. Dieses trägt den Titel &#8220;<em>The Owls Are Not What They Seem</em>&#8221; und bietet euch wieder ein recht aussergewöhnliches Hörabenteuer zwischen Portishead, Faust (Yippie!!!), Amon Tobin und eigenen Werken der Künstlerin. We love it!</p>
<div id="attachment_607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-607" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/03/oaxaca.jpg?w=640&#038;h=480" alt="" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Foto: Konstantin Drobil</p></div>
<p><em>The Owls Are Not What They Seem</em> Mixtape by chra.</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p>				<object id='wp-as-606_5-flash' type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24'>
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					Download: <a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/2012chramix.mp3">2012chramix.mp3</a><br />
				</object></p></span>
<p><a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/2012chramix.mp3" target="_blank">download it!!!</a></p>
<p><em>chra &#8211; micronecta</em></p>
<p><em>amon tobin &#8211; esthers</em></p>
<p><em>ariel pink&#8217;s haunted graffiti &#8211; pedestrian pop hits</em></p>
<p><em>chra &#8211; säkenoivä &#8211; remix: mathias schaffhäuser</em></p>
<p><em>mathias schaffhäuser &#8211; nice to meet you &#8211; remix: chra &#8211; nice2havefriends</em></p>
<p><em>faust &#8211; brumm und blech</em></p>
<p><em>ziggy kinder &#8211; colorholic</em></p>
<p><em>dubgray dust &#8211; this is for my dutch crowd</em></p>
<p><em>station rose &#8211; 99 against 1</em></p>
<p><em>death from above 1979 &#8211; black history month</em></p>
<p><em>the kills &#8211; satellite</em></p>
<p><em>portishead &#8211; we carry on</em></p>
<p><em>chra &#8211; waterwaterwater falls</em></p>
<p><em>peter grummich &#8211; sunbeams</em></p>
<p><em>radioactive man &#8211; strong booze</em></p>
<p><em>Dinky/Ryan Crosson/Onur Özer/From Within/Phage &amp; Daniel Dreier/Plastikman/Concept 1 &#8211; My Little Pony/Thirds In Trees/Raking It/Elektrotechnik/R2</em></p>
<p><a href="http://www.comfortzonemusic.com/" target="_blank">http://www.comfortzonemusic.com/</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thesweetestnoise.wordpress.com/606/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thesweetestnoise.wordpress.com/606/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=606&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>GDX &#8211; Cayta EP</title>
		<link>http://thesweetestnoise.com/2012/02/25/gdx-cayta-ep/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 21:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[TV Victor]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine musikalische Biographie über Gerhard Potuznik aka GD Luxxe aka GDX zu schreiben, ist mir definitiv zu anstrengend. Denn dieser legendäre Produzent ist seit den späten 1980er-Jahren in der Szene zugegen und hat in dieser Zeit dermassen viele Pseudonyme, Labels &#8230; <a href="http://thesweetestnoise.com/2012/02/25/gdx-cayta-ep/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=592&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine musikalische Biographie über <em>Gerhard Potuznik</em> aka <em>GD Luxxe</em> aka <em>GDX</em> zu schreiben, ist mir definitiv zu anstrengend. Denn dieser legendäre Produzent ist seit den späten 1980er-Jahren in der Szene zugegen und hat in dieser Zeit dermassen viele Pseudonyme, Labels und wunderbare Releases angehäuft, dass ich hier faulheitshalber auf die <a href="http://www.gdluxxe.com/ABOUT.html" target="_blank">ausführliche Bio</a> auf seiner Homepage verweise.</p>
<p style="text-align:left;"><img class="aligncenter  wp-image-593" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/02/gdluxxe04.jpg?w=614&#038;h=546" alt="" width="614" height="546" />Was ich stattdessen sagen möchte: Viele <em>GD Luxxe</em>-Releases der vergangenen Jahre sind sowas wie musikalische Freunde für mich geworden, mit denen Erinnerungen verknüpft sind, die ich niemals missen möchte. Meine Begeisterung für seine LP &#8220;<em>Spiral Architect</em>&#8221; auf Sabotage 1997. Die eisige Majestät des GD Luxxe/Hans Platzgumer-Projekts <em>Cube &amp; Sphere</em>. Die göttliche Absurdität der <em>Mäuse</em>. Und meine persönliche Lieblingsplatte, &#8220;<em>Submission</em>&#8221; von 1999, eine mich ganz eigenartig berührende Mischung von heftigen Electro-Tracks mit wehmütigem <em>80ies</em>-Flavor. Immer, wenn ich &#8220;<em>Ocean Liner</em>&#8221; oder &#8220;<em>Air Force One</em>&#8221; höre, kriege ich feuchte Augen.</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='640' height='390' src='http://www.youtube.com/embed/5pY_STPZP5M?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Aber genug der Gefühlsduselei, das Leben geht weiter und auch <em>GD Luxxe</em> hat sich (natürlich) weiterentwickelt. Über das Label <em>Phlox</em>, das Potuznik als GDX seit geraumer Zeit zusammen mit Gleichgesinnten betreibt, habe ich <a href="http://thesweetestnoise.com/2011/04/10/phlox-1st-annual-report/" target="_blank">hier</a> schon mal ausführlich berichtet. Soeben darauf erschienen ist die GDX-EP &#8220;<em>Cayta</em>&#8221; die ich heute zum ersten Mal probehören durfte.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-594" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/02/cayta.jpg?w=617&#038;h=617" alt="" width="617" height="617" />Das musst du dir so vorstellen: Nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag komme ich nach Hause, finde den Link zum Presserelease in meiner Mail, saug mir das runter, spiel es an &#8211; und stelle meinen Winamp sofort danach auf Endlosschleife, weil ich mich einfach nicht <em>satthören</em> kann. Also die zwei Tracks auf <em>Cayta</em> sind dermassen grossartig; wie kann man die am besten beschreiben? Die Beats sind so richtig schön <em>oldschool Garage</em>, aber dieses liederliche, überverspielte, das mir an dieser Stilrichtung immer ein bisschen auf den Nerv ging, fehlt hier zum Glück total.</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p>				<object id='wp-as-592_6-flash' type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24'>
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<p><em>GDX: &#8220;Cayta&#8221; (Auszug)</em></p>
<p>Stattdessen massiert mir ein fettes, effektiv kurz gehaltenes Bassriff angenehmst das Hinterteil. Und darüber glänzt jedes der beiden Stücke auf seine ganz eigene Art mit <em>Basic Channel</em>-Hallfahnen, die sich mit geschmackvollen Synthpads abwechseln. Irgendwo da drinnen meldet sich auch die gestrenge <em>Detroit Techno</em>-Schule zu Wort, die wie ein riesiges Uhrwerk tickt und mich immer weiter nach vorne zieht. Schön sind auch die hin und wieder auftauchenden, verhuschten Vocal-Schnipsel, die mich an den heiliggesprochenen <em>Burial</em> erinnern. Sowas liebe ich.</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p>				<object id='wp-as-592_7-flash' type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24'>
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				</object></p></span>
<p><em>GDX: &#8220;Second Sun&#8221; (Auszug)</em></p>
<p>Alles in allem erzeugt &#8220;<em>Cayta</em>&#8221; eine dermassen trancigen Sog, dass ich sogar ein bisschen an den grossen deutschen Trance-Meister <a href="http://thesweetestnoise.com/2011/08/14/berlin-tv-victor-und-die-logarithmische-spirale/" target="_blank">TV Victor</a> denken muss. Eine leidenschaftlichere Kaufempfehlung hab ich hier glaube ich noch selten geschrieben. Das sollte man haben, <em>digital</em> oder <em>Vinyl</em>, ganz egal.</p>
<p><del>Kann</del> <em>Muss</em> man sich <a href="http://phlox.squarespace.com/" target="_blank">hier</a> besorgen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thesweetestnoise.wordpress.com/592/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thesweetestnoise.wordpress.com/592/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=592&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Mater Suspiria Vision &#8211; Inverted Triangle III</title>
		<link>http://thesweetestnoise.com/2012/02/19/mater-suspiria-vision-inverted-triangle-iii/</link>
		<comments>http://thesweetestnoise.com/2012/02/19/mater-suspiria-vision-inverted-triangle-iii/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 16:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Damenbart]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesen möglicherweise letzten Tagen der Welt, wie wir sie kennen, wo Chaos und Verwirrung herrschen, wo alte, immer für sicher gehaltene Strukturen sich plötzlich schlangenmässig winden wie Brücken während eines Erdbebens, wo man schier verzagen möchte, weil plötzlich all &#8230; <a href="http://thesweetestnoise.com/2012/02/19/mater-suspiria-vision-inverted-triangle-iii/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=579&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen möglicherweise letzten Tagen der Welt, wie wir sie kennen, wo Chaos und Verwirrung herrschen, wo alte, immer für sicher gehaltene Strukturen sich plötzlich schlangenmässig winden wie Brücken während eines Erdbebens, wo man schier verzagen möchte, weil plötzlich all das giftige Aas, das braune und schwarze, halb verfaulte Ungetier vergangener Zeiten wieder seine verdorrten Hände aus dem Boden streckt und versucht, neue Wurzeln zu treiben;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-583" title="Bosch" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/02/bosch.jpg?w=640&#038;h=383" alt="" width="640" height="383" />In dieser möglichen Endzeit, in der die falschen Propheten des kapitalistischen Monsters, welches mit absurd aufgeblähtem, schimmligem Bauch in einer stinkenden Jauchegrube in den letzten Zuckungen liegt, wie Geister umgehen und uns mit Texten obskurer Gesetzesrollen Angst einjagen wollen, in denen sie behaupten, wir, die unschuldigen Kinder, seien die Täter, wir seien <em>schuld</em> an dem unmäßigen Hunger des Molochs Weltkonzern;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-582" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/02/prado.jpg?w=640&#038;h=443" alt="" width="640" height="443" />In dieser Zeit, in der die bleiche Hure genannt <em>Mainstream</em> ihre Maske der Kreativität nicht mehr zu tragen vermag, weil ihr die wurmstichigen Ohren und die eitrige Nase verrottet sind; in dieser Zeit sprießen in all dem stinkenden, vergifteten Boden unbemerkt von all den entzündeten Augen der Agenten wunderbare <em>Triebe</em>, wuchern rhizomatisch, heilen die Erde und bilden so das noch jugendliche Bett, in dem wir, die Überlebenden, nach dem reinigenden Feuer ruhen werden können.</p>
<p style="text-align:left;"><img class="aligncenter  wp-image-580" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/02/inverted-triangle-iii-press-picture.jpg?w=640&#038;h=640" alt="" width="640" height="640" />Der dritte Teil des <a href="http://thesweetestnoise.com/2010/12/03/im-spiegelkabinett-mit-mater-suspiria-vision/" target="_blank">Mater Suspiria Vision</a>-Megaopus &#8220;<em>Inverted Triangle</em>&#8221; ist so ein Sproß, der in die Zukunft weist und gleichzeitig eine starke Dosis Opium symbolisiert, die uns zu tonnenschweren, unruhigen Träumen zwingt, in denen wir uns, sofern wir den Schritt in den dunklen Wald wagen, selbst erkennen und annehmen dürfen. Diese Musik schafft keinen Schlaf des Vergessens, zwingt uns eher mit fiebriger Klammer in die schweissnassen Laken, in einer Nacht, die dahinschleicht wie ein uralter Greis; in der das tröstende Morgenlicht sich sehr lange verbirgt hinter der dick vermummten, staubigen Decke der Dunkelheit.</p>
<div class='embed-vimeo' style='text-align:center;'><iframe src='http://player.vimeo.com/video/34392206' width='400' height='300' frameborder='0'></iframe></div>
<p>Es wird immer schwieriger, <em>Mater Suspiria Vision</em> mit irgendwelchen ehrwürdigen Vorbildern festzunageln, denn der Weg dieses einsamen Pilgers in der bleichen Mondnacht der musikalischen Seele ist ein einsamer, ist bereits ohne Idole; vielleicht mögen die ganz obskuren Acts, die schon damals nicht zur einer inzwischen längst zu grauem Pulver zerfallenen Stilrichtung wie <em>Krautrock</em> gehörten, <em>Zweistein</em> oder <em>Damenbart,</em> ein Wegweiser sein, der aber ja doch nur wieder in die Irre führen könnte, da <em>Inverted Triangle III</em> ein singuläres Ereignis ist. Punkt.</p>
<div class='embed-vimeo' style='text-align:center;'><iframe src='http://player.vimeo.com/video/32041391' width='400' height='300' frameborder='0'></iframe></div>
<p>Und so wird dieser überirdisch anmutende Klangkosmos, dessen Hallfahnen mit Geduld einen Klang nach dem anderen zeugen, schichten, türmen und wieder im All verglühen lassen, endgültig zur <em>elektrischen Himmelsleiter</em>, auf der man den Aufstieg wagen kann, um in der reinigenden Explosion eines Sterns zu vergehen.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter  wp-image-581" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/02/jakob-und-die-himmelsleiter.jpg?w=600&#038;h=616" alt="" width="600" height="616" /></p>
<p>Bestell dir <em>Inverted Triangle III</em> <a href="http://phantasmadisques.bigcartel.com/product/mater-suspiria-vision-inverted-triangle-iii-deluxe-vinyl-lp" target="_blank">hier</a> &#8211; wie immer gilt das Gebot, nicht zu zaudern, denn die Stückzahl ist beschränkt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thesweetestnoise.wordpress.com/579/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thesweetestnoise.wordpress.com/579/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=579&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>German Pearls Mixtape</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 17:02:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hello, The Sweetest Noise öffnet wieder seine Pforten! Sorry für die lange Pause, aber euer Bloghost brauchte eine längere Auszeit. Wir starten dafür gleich wieder mit einem zünftigen Mixtape, wieder mal von eurem Docteur selbst vermischt (der dafür sehr lange &#8230; <a href="http://thesweetestnoise.com/2012/02/12/german-pearls-mixtape/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=572&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hello, <em>The Sweetest Noise</em> öffnet wieder seine Pforten! Sorry für die lange Pause, aber euer Bloghost brauchte eine längere Auszeit. Wir starten dafür gleich wieder mit einem zünftigen Mixtape, wieder mal von eurem Docteur selbst vermischt (der dafür sehr lange in seinen Archiven herumgekramt hat). Gefunden habe ich jede Menge widerborstiger Perlen deutscher Musik &#8211; es erwarten euch fast 70 Minuten unkategorisierbarer Spaß mit <em>Felix Kubin</em>, <em>Asmus Tietchens, </em><em>Holger Hiller</em> und einer Handvoll obskurer Singles des göttlichen <em>ZickZack</em>-Labels. Enjoy!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-573" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2012/02/germanpearls_cover.jpg?w=640" alt=""   /></p>
<p>German Pearls-Mixtape by Dr. Nachtstrom</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p>				<object id='wp-as-572_8-flash' type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24'>
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					Download: <a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/TSN-German_Pearls-Mix.mp3">TSN-German_Pearls-Mix.mp3</a><br />
				</object></p></span>
<p>oder <a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/TSN-German_Pearls-Mix.mp3" target="_blank">saugen.</a></p>
<p>Playlist:</p>
<p>01. Der Plan &#8211; Erste Begegnung mit dem Tod<br />
02. Felix Kubin &#8211; Mono Vomit (Edit)/ Japan Japan<br />
03. Palais Schaumburg &#8211; Rote Lichter<br />
04. Waswawa &#8211; Unsere eigene Geschwindigkeit<br />
05. Gagarin Kongress &#8211; Astralleib<br />
06. Asmus Tietchens &#8211; Rauschlinge<br />
07. Die Patinnen &#8211; Osama meets Barbie<br />
08. Conrad Schnitzler &amp; Wolfgang Hertz &#8211; The Fourth Reich<br />
09. Holger Hiller &#8211; Königinnen<br />
10. Felix Kubin &amp; Asmus Tietchens &#8211; Trauergondelparadies<br />
11. Unicycleman &#8211; Hat jemand die Mumie?<br />
12. Einstürzende Neubauten &#8211; DNS-Wasserturm<br />
13. Egotronic &#8211; Weisz nicht<br />
14. Peter Pixel &amp; Die Guten Maschinen &#8211; Alles ist kaputt<br />
15. Die Rote Gerda &#8211; Anthrax 2<br />
16. Felix Kubin &#8211; Mondgesang</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thesweetestnoise.wordpress.com/572/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thesweetestnoise.wordpress.com/572/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=572&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">nachtstrom</media:title>
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		<title>Berlin, TV Victor und die logarithmische Spirale</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 09:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit ich vor vielen Jahren zum ersten Mal die Möglichkeit hatte, nach Berlin reisen zu können, befinde ich mich im Zustand unerschöpflicher Verehrung für diese altehrwürdige und gleichzeitig etwas heruntergekommene Metropole. Ich weiss schon, dass es mitunter kein Zuckerschlecken ist, &#8230; <a href="http://thesweetestnoise.com/2011/08/14/berlin-tv-victor-und-die-logarithmische-spirale/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=539&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich vor vielen Jahren zum ersten Mal die Möglichkeit hatte, nach <em>Berlin</em> reisen zu können, befinde ich mich im Zustand unerschöpflicher Verehrung für diese altehrwürdige und gleichzeitig etwas heruntergekommene Metropole. Ich weiss schon, dass es mitunter kein Zuckerschlecken ist, wenn man dort leben und überleben muss, poche aber auf mein Recht auf einen naiv-touristischen Zugang. So träume ich weiterhin von <em>Neukölln</em> und <em>Kreuzberg</em>, graffitibeschmierten Wänden, der einmaligen Dichte an Events, Lokalen und Geschäften und spare mein Geld für die nächste Exkursion in den ehemaligen Ostteil der Stadt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-543" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/08/mur_berlin_graffiti.jpg?w=640&#038;h=475" alt="" width="640" height="475" />Für euren Bloghost als treuen Fan des <em>Krautrock</em> und der sich daraus speziell entwickelnden Spielart der elektronischen Musik ist Berlin natürlich auch in dieser Hinsicht der heilige Gral. Stellt man sich vor, welche mächtigen Bands und Soloprojekte in den 1970er-Jahren in dieser Stadt ihren Anfang nahmen, wird einem ganz schön schwindelig: <em>Tangerine Dream</em> und ihre wolkenkratzerartigen Synthesizertürme! <em>Klaus Schulze</em> im Schneidersitz vor seiner riesigen Keyboardburg! <em>Ash Ra Tempel</em> mit dem unerschöpflich innovativen <em>Manuel Göttsching</em> &#8211; unsterblich seine spätere Zusammenarbeit mit <em>Timothy Leary</em> und sein eher unfreiwilliges Dasein als Protagonist der <a href="http://thesweetestnoise.com/2010/12/06/cosmic-jokers/" target="_blank">Cosmic Jokers</a>, dem Projekt des wahnsinnigen Produzenten <em>Rolf-Ulrich Kaiser</em>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-544" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/08/schulze.jpg?w=640" alt=""   />Und die Stadt war immer ein brodelnder Schmelztiegel: Innovatoren wie der gebürtige Düsseldorfer <em>Conrad Schnitzler</em> (der vor wenigen Tagen nach langer Krankheit <a href="http://www.fr-online.de/kultur/musik/die-menschliche-klangwolke/-/1473348/8772226/-/" target="_blank">verstorben</a> ist) oder der damals seiner Heroinsucht entfliehende <em>David Bowie</em> machten Berlin immer wieder zur Stadt der kreativsten musikalischen Köpfe. Das hat sich bis heute nicht geändert: von Ikonen wie <em>Plasticman</em> bis zu den führenden Protagonisten des <em>Dub</em>- und <em>Poststep</em> sorgt der ständige Zuzug fähiger Elektronikmusiker weiterhin für einen bleibenden Legendenstatus der Metropole.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-545" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/08/david_bowie_1976.jpg?w=640" alt=""   />Was mich persönlich am meisten interessiert, ist die deutsche <em>Schnittstelle</em> zwischen den rituellen Rhythmen des <em>Krautrock</em> und der Spielart der elektronischen Musik, die später zu <em>Techno</em> und <em>Trance</em> werden sollte. Dafür verantwortlich waren der “Kulturarbeiter und Raumforscher” <em>Dimitri Hegemann</em>, der zu Beginn der 1980er-Jahre nach Berlin zog, ein kurzlebiges Kultprojekt namens <em>No Zen Orchestra</em> und der Elektronikkünstler <em>Udo Heitfeld</em> aka <em>TV Victor</em>. Keine allzu bekannten Namen, hinter den Kulissen allerdings extrem wichtige Protagonisten, Netzwerker und Impulsgeber.</p>
<div id="attachment_546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-546 " src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/08/dimitrihegemann.png?w=640" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Dimitri Hegemann</p></div>
<p>Hegemann, der zwischen 1982 und 1990 das Festival Berlin <em>Atonal</em> veranstaltet hatte, gründete 1988 <em>Interfisch</em>, aus dem 1991 das Label <a href="http://www.tresorberlin.de/" target="_blank">Tresor</a> hervorgegangen ist. Ebenfalls 1988 eröffnete er in der Köpenickerstraße mit dem “UFO” den ersten Technoclub Berlins, der zwar nur für kurze Zeit existierte, aber Vorbild war für das &#8220;Tresor&#8221;, den prägenden Berliner Club der 1990er-Jahre. Und bereits 1987 hatte Hegemann das <em>No Zen Orchestra</em> um sich versammelt, einen freien Zusammenschluss wilder Männer, die gleichzeitig fantastische und fanatische Musiker und Soundtüftler waren und einen überaus weitreichenden Background von Krautrock über Punk bis New Wave einbrachten.</p>
<p>Der einzige, heute längst vergriffene Release “<em>Invisible College</em>” ist das definitive Tondokument der zuvor angesprochenen <em>Schnittstelle</em>; hier vereinen sich die federnden Rhythmen der <em>Can</em>-Schule mit schamanischer Ethno-Lust und freier Improvisation zu einem für die damalige Zeit unglaublich modernen und auch heute noch aufregenden, beunruhigenden Stilmix.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-558" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/08/nozen1.jpg?w=640" alt=""   /><em>Ein Ausschnitt aus dem Titeltrack:</em></p>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:left;display:block;'><p>				<object id='wp-as-539_9-flash' type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24'>
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					Download: <a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/nozen.mp3">nozen.mp3</a><br />
				</object></p></span></p>
<p>Ein Mitglied des fabulösen <em>No Zen Orchestra</em> und gleichzeitig erster <em>Tresor</em>-Labelartist war <em>Udo Heitfeld</em> unter seinem Künstlernamen <em>TV Victor</em>. Dieser zurückhaltende Musiker ist noch heute aktiv; die wenigen, erschienen Werke seiner langen Arbeit hinter den Kulissen sind allesamt absolute Meilensteine, mit denen man sich auseinandersetzen muß, will man die ureigene (und nicht die mißbräuchlich verwendete) Bedeutung des musikalischen Begriffes <em>Trance</em> kennenlernen.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-548 aligncenter" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/08/marke04_09_bild01.jpg?w=640" alt=""   /></p>
<p>Der Wahlspruch von <em>TV Victor</em>, wichtig zum tieferen Verständnis seiner Musik, ist “<em>Eadem mutata resurgo</em>” &#8211; “<em>Verwandelt kehr&#8217; ich als dieselbe wieder</em>” des Schweizer Mathematikers <em>Jakob Bernoulli</em> (1655 &#8211; 1705). Bernoulli ehrte damit sein mathematisches Lieblingsspielzeug, die<em> logarithmische Spirale</em>, die mit jeder Umdrehung den Abstand von ihrem Mittelpunkt um den gleichen Faktor vergrößert und sich in umgekehrter Drehrichtung mit abnehmendem Radius wiederum immer enger um den Mittelpunkt schlingt. In der Natur findet man die<em> logarithmische Spirale</em> in Schneckenhäusern oder in der Anordnung der Kerne innerhalb einer Sonnenblume; auch Fluginsekten kreisen in einer logarithmischen Spirale um einen Leuchtpunkt, z.b. eine Straßenlaterne (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logarithmische_Spirale" target="_blank">Quelle</a>).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-549" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/08/nautiluscutawaylogarithmicspiral.jpg?w=640" alt=""   />In den Tracks von Heitfeld (die sich manchmal auch über eine Spielzeit von 55 &#8211; 70 Minuten ausbreiten) kreist das musikalische Geschehen also in einer logarithmischen Spirale um einen musikalischen Mittelpunkt, den <em>Loop</em>, eine Schleife, die aus einem <em>abgegrenzten klanglichen Element</em> besteht. In dieser Hinsicht gemahnt sein Werk an frühe Innovatoren wie <em>John Cage</em>, <em>Karlheinz Stockhausen</em> oder <em>Terry Riley</em>, die ihre Loopvariationen noch mit dem Zusammenkleben von <em>Tonbandschnipseln</em> bewerkstelligten und diese dann mit zugefügten Effektspuren variierten.</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='640' height='390' src='http://www.youtube.com/embed/8KcB_68ON4I?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Heitfelds Variationen des musikalischen Grundbausteins werden häufig mit diversen <em>Hall</em>- und <em>Rauscheffekten</em> erreicht, darin ähnelt er den deutschen Meistern <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_von_Oswald_und_Mark_Ernestus" target="_blank">Basic Channel</a>, deren Bestreben allerdings eher eine weitgehende Abstrahierung klanglicher Elemente war, während Heitfeld seine Exkursionen immer in einen ambienten Klangteppich à la <em>Brian Eno</em> bettet. Während also die Kunst <em>Basic Channels</em> darin besteht, durch die ständige Wegnahme klanglicher Elemente und deren Ersatz durch weisses Rauschen und Stille im Kopf des Hörers ein aberwitzig konstruiertes, <em>architektonisches Gebilde</em> entstehen zu lassen, führt <em>TV Victor</em> zielstrebig in die entgrenzten Räume einer <em>hypnotischen Trance</em> &#8211; einen Zustand also, in dem man sowohl <em>schläfrig-entspannt</em>, als auch <em>hochkonzentriert</em> ist.</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='640' height='390' src='http://www.youtube.com/embed/D1PEJG9dRow?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Den Zustand einer <em>Trance</em> erzeugt man per Definition durch die “<em>mehrfache, schleifenartige Wiederholung eines Reizmusters</em>” (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trance" target="_blank">Quelle</a>), womit sich elektronisch generierte Musik mit einem zentralen Loop und dem variationsreichen Kreisen als Gefährt dafür eben wunderbar anbietet. Das war wohl auch die Idee hinter der frühen (technoiden) <em>Trance-Bewegung</em> der 1990er-Jahre mit deren Protagonisten <em>KLF</em>, <em>The Orb</em> oder <em>Cosmic Baby</em>, um nur einige der ehrwürdigen Künstler von damals zu nennen. Aber auch in diesem Genre kam es, wie es kommen musste: Die Musikindustrie erkannte Potential und überschwemmt bis zum heutigen Tag den Markt mit “Trance”-Samplern, deren billige Rhythmen und Kitsch-Synths eher zum Erbrechen als zu hypnotischer Erleuchtung führen. Und jüngere Raver haben garantiert keine Ahnung von der ursprünglichen Intention dieser Spielart der elektronischen Musik. Höchste Zeit also, sich zu entschleunigen und mit <em>TV Victor</em> zur Quelle zurückzukehren.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-551" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/08/tvvictor.jpg?w=640&#038;h=459" alt="" width="640" height="459" />***</p>
<p>Die <a href="http://www.tv-victor.de/" target="_blank">Homepage</a> von TV Victor.</p>
<p>TV Victor auf <a href="http://www.tresorberlin.com/label/data.pl?artist=17" target="_blank">Tresor</a>.</p>
<p>Hier gibt es einige interessante <a href="http://detmolderraeume.wordpress.com/2010/05/07/dimitri-hegemann-architektur-vs-rauminspiration/" target="_blank">Videointerviews</a> mit Dimitri Hegemann.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thesweetestnoise.wordpress.com/539/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thesweetestnoise.wordpress.com/539/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=539&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">nachtstrom</media:title>
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		<title>Rezepte gegen den Murmeltiertag</title>
		<link>http://thesweetestnoise.com/2011/07/26/rezepte-gegen-den-murmeltiertag/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 18:18:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In unruhigen Zeiten wie diesen flüchtet man sich ja gerne zu alten Helden, um an deren legendären Großtaten Stärke, Schutz und neue Einsichten zu gewinnen. Euer Bloghost zum Beispiel kehrt immer wieder in die analoge Wärme der legendären Boards of &#8230; <a href="http://thesweetestnoise.com/2011/07/26/rezepte-gegen-den-murmeltiertag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=522&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In unruhigen Zeiten wie diesen flüchtet man sich ja gerne zu alten Helden, um an deren legendären Großtaten Stärke, Schutz und neue Einsichten zu gewinnen. Euer Bloghost zum Beispiel kehrt immer wieder in die analoge Wärme der legendären <em>Boards of Canada</em>-Releases zurück und erfreut sich erneut am Mysterium dieser zeitlosen Musik.</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='640' height='390' src='http://www.youtube.com/embed/F7bKe_Zgk4o?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Sowas bringt allerdings auch unausweichlich jede Menge Wehmut mit sich. Denn für <em>BoC</em>-Fans gehört es zum fast täglichen Ritual, auf der offiziellen <a href="http://www.boardsofcanada.com/" target="_blank">Website</a> nach einer Ankündigung für künftige Aktivitäten zu suchen. Jeder Klick auf den entsprechenden Link offenbart allerdings seit vielen Jahren immer wieder dasselbe &#8211; <em>nichts</em> (das letzte Update stammt von 2006) und so fühlt man sich dann nach tausenden Versuchen schon mal wie an einem gewissen Tag in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Und_t%C3%A4glich_gr%C3%BC%C3%9Ft_das_Murmeltier" target="_blank">Punxsutawney</a>.</p>
<div id="attachment_525" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-525" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/07/nr1.jpg?w=640" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Nothingness and Eternity...</p></div>
<p>Fragen wie <em>Gibt es BoC überhaupt noch?</em>, <em>Machen die noch Musik?</em> oder <em>Von was leben die denn jetzt eigentlich?</em> sind ja für den Verehrer <em>tabu</em>; und um nicht vollkommen irre zu werden oder in totale <em>Stasis</em> zu gelangen, wendet man sich lieber neuen Releases zu und erfreut sich daran. Und da gibt es wieder einiges zu berichten auf TSN; man verzeihe mir, dass ich aus Zeitnot alle freudigen Ereignisse in einem Artikel zusammenfasse.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-526" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/07/nr2.jpg?w=640" alt=""   />Lange hat es gedauert, bizarrerweise bis zum Release Numero<em> 63</em>, bis die Jubiläumsveröffentlichung <em>Nr. 50</em> auf dem sehr verehrten Netlabel <a href="http://www.laridae.at" target="_blank">laridae</a> erschienen ist. Aber <em>Gut Ding braucht ja bekanntlich Weile</em>, und für diesen Sampler haben sich die sympathischen Labeleigentümer dann auch nicht lumpen lassen und 24 hochwertige Tracks herausgegeben, welche die konstant hohe Qualität des Labels wieder einmal mehr als bestätigen.</p>
<object width="100%" height="255"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Flaridae_netlabel%2Fsets%2Fthe-seand-laridae050"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed width="100%" height="255" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Flaridae_netlabel%2Fsets%2Fthe-seand-laridae050" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object>
<p>Neben der Chefetage, die sich unter ihren Musikernamen <em>Photophob</em>, <em>Firnwald</em> und <em>Red. Chamber</em> selbst verewigt hat, findet man auf diesem edlen Package auch meinen persönlichen Geheimtipp <em>Der Reisende</em>, den anarchischen <em>Schaua</em>, den heroischen <em>Iambic</em> und vieles anderes Entdeckenswertes mehr. Wie immer ist der Download kostenlos, am besten sofort auf den entsprechenden <a href="http://www.laridae.at/releases.php?release=laridae050" target="_blank">Link</a> klicken.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-527" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/07/nr3.jpg?w=640" alt=""   />Ein weiteres Lieblings-Netlabel von TSN, <a href="http://www.bleak.at" target="_blank">Bleak</a>, hat kürzlich seinen 35sten Release bereitgestellt. Bleak-Veröffentlichungen sind immer für auditive Überraschungen gut, und so scheint sich I††( so der Artistname, bedeutet &#8220;Eye Double Cross&#8221;) mit der Veröffentlichung &#8220;Evoke/Invoke&#8221; im Witch House/Ghost Drone-Umfeld zu bewegen. Über die Sinnhaftigkeit des mehr als mausetoten Genres haben wir hier in unserem <a href="http://thesweetestnoise.com/2011/07/17/mater-suspiria-vision-inverted-triangle-ii/" target="_blank">Mater Suspiria Vision-Review</a> bereits philosophiert, interessanterweise offenbaren die Nachzügler musikalisch viel greifbareres und auch faszinierenderes Material als dieses zu den unseligen Hype-Zeiten der Fall war.</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p>				<object id='wp-as-522_10-flash' type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24'>
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					Download: <a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/bleak035.mp3">bleak035.mp3</a><br />
				</object></p></span>
<p><em>&#8230; ein kleiner Ausschnitt aus &#8220;Evoke/Invoke&#8221; von I††, Bleak-Release 035.</em></p>
<p>Zu diesem Faktum später noch mehr &#8211; zu &#8220;Evoke/Invoke&#8221; möchte ich sagen, dass der <a href="http://www.bleak.at/index.php?iwant=arts&amp;release_nr=bleak035" target="_blank">Promotext</a> auf der Bleak-Homepage etwas in die Irre führt &#8211; zum Glück, denn ein musikalisches Projekt, dass im Sinne der etwas überbewerteten <em>Salem</em> oder der fast schon vergessenen Acts oOoOO und <em>White Ring</em> musiziert, würde mich heute zu keinem Mausklick mehr verführen. <em>Mater Suspiria Vision</em> als Einfluß, ja, vielleicht am Rande &#8211; letztendlich offenbart sich I†† aber als überaus eigenständiges, vielleicht aus dem Geiste alter <em>Neubauten</em>-Songs entstandenes, <em>Industrial</em>-beinflusstes Projekt, welches sich durch ein interessantes, tribalistisches Ritual auszeichnet. Das zwingt zum oftmaligen Wiederanhören der zwei Tracks &#8211; ich wünschte mir am liebsten mindestens 10-minütige Versionen von jedem der beiden. Gibt es hier zum <a href="http://www.bleak.at/index.php?iwant=arts&amp;release_nr=bleak035" target="_blank">Download</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-528" title="" src="http://thesweetestnoise.files.wordpress.com/2011/07/nr4.jpg?w=640" alt=""   />Last but not least kommen wir zu <a href="http://www.robotelephant.co.uk/" target="_blank">Robot Elephant Records</a>, einem Londoner Label, welches mit <a href="http://thesweetestnoise.com/2010/12/02/traume-im-hexenhaus/" target="_blank">ISVOLT</a> im vorigen Jahr einen der überzeugendsten <em>Witch House</em>-Sampler überhaupt herausgebracht hat, der auch in der Nachschau als Überblick noch immer in höchstem Maße zu empfehlen ist. Und nun, in der <em>Post-Witch House-Ära</em> zeigen zwei der legendären ISVOLT-Acts, nämlich <em>†‡† (Ritualz)</em> und <em>F8stercare</em>, dass sie nicht mit dem Hype sang- und klanglos verschwunden sind, sondern gerade für die <em>Aftermath</em> einen hochwertigen Soundtrack abzuliefern imstande sind.</p>
<object width="100%" height="81"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Frobot-elephant-records%2Ffostercare-low"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Frobot-elephant-records%2Ffostercare-low" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object>
<p>Ausserdem hat Robot Elephant ein weiteres, heisses Eisen im Feuer: Das Einmann-Projekt <em>The Church Of Synth</em> ist zwar auch deutlich hörbar im Geist von <em>Witch House</em> entstanden, nimmt diesen aber sozusagen als Sprungbett in eine Welt voller kraftvoller Hymnen, die unglaublich faszinieren. Mann, kann dieser Typ geile Hooklines schreiben! Das ist düsterer Pop auf allerhöchstem Niveau, da sollte <em>Alec Empire</em> dringend mal reinhören:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='640' height='390' src='http://www.youtube.com/embed/ruKppL3po04?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Der <em>†‡† (Ritualz) vs. F8stercare Split Release</em> erscheint im September als LP, CD und digitaler Download und ist <a href="http://www.robotelephant.co.uk/" target="_blank">hier</a> vorbestellbar; <em>The Church Of Synth</em> erscheint im Oktober.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/thesweetestnoise.wordpress.com/522/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/thesweetestnoise.wordpress.com/522/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=thesweetestnoise.com&#038;blog=17867393&#038;post=522&#038;subd=thesweetestnoise&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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